[:unser aquarium:]
Axolotl Aquarium 1

An dieser Stelle wollen wir unser "Molchhausen" vorstellen. Da wir gehört hatten, dass die kleinen Biester über ein hohes Suchtpotential verfügen, haben wir uns gleich für ein etwas größeres Becken (120 x 40 x 50 cm) entschieden, um bis zu fünf Tiere beherbergen zu können. Zur Zeit bewohnen drei knuffige Axolotlweibchen zusammen mit zwei freundlichen Herren dieses aquatische Appartement.

Axolotl Aquarium 2Der Bodengrund besteht aus feinem Kies mit einer Körnung von 1 bis 2 mm, da kann nix passieren, wenn die kleinen Monster ihn im Eifer des Gefechts mit verschlucken. Gefiltert wird über einen mobilen Hamburger Mattenfilter. Genügend Versteckmöglichkeiten bietet die Grundeinrichtung, bestehend aus einem halben Tonblumentopf sowie zwei großen Axolotl-Tonhöhlen in Wurzeloptik. Es sieht einfach zu putzig aus, wenn die kleinen Monster aus den Fensterlöchern schauen. Zwei Sprudelsteine vervollständigen die Möblierung. Nicht nur die Axolotl, auch ein paar Posthornschnecken lassen sich von den Blubbern gern mal "per Fahrstuhl" befördern.

Längst der Glaswände und zwischen den Höhlen wurde Freiraum für die Molch-Rennstrecken gelassen. Da die kleinen Monster sich überwiegend am Boden aufhalten, wollten wir Ihnen genügend Bewegungsraum lassen. Allerdings haben wir den Eindruck, dass unsere Axolotl anscheinend nicht so viel Wert auf Freiflächen legen. Mal abgesehen von der Rennstrecke an der vorderen Glasscheibe, die vor allem an den Pellet-Fütterungstagen intensiv entlanggestrolcht wird, werden die anderen Wege eher ignoriert. Viel lieber wuseln sie direkt durchs Gemüse oder klettern einfach über die Höhlen. Sind halt komische kleine Biester.

Die Bepflanzung wechselt öfter. Wegen den niedrigen Temperaturen, der Abschattung durch die vielen Schwimmpflanzen und unseren fehlenden "grünen Daumen" gedeihen manche Pflanzen doch eher dürftig und werden ab und an mal ausgetauscht. Einzig der Javafarn und die Mooskugeln sind seit Anbeginn im Becken, die bringen nicht mal wir um. Die Axolotl scheinen die Pflanzen zu mögen. Sie klettern darin herum, hängen dort ab oder genießen ein Nickerchen im Grünen. Ab und an räumen sie allerdings auch um und nicht immer erzielen wir einen Konsens über den optimalen Standort für eine Pflanze.

Zum Schluss möchten wir noch ein Highlight vorstellen, dass zwar nicht unbedingt den kleinen Biester, dafür aber umso mehr uns zu Gute kommt. Unsere Axolotl sind zwar auch tagsüber öfter außerhalb der Höhlen zu sehen, aber so richtig aktiv werden sie erst, wenn das Licht ausgeht. Es sind halt dämmerungs- und nachtaktive Amphibien. Damit wir uns auch abends die Nase an der Scheibe platt drücken können und im Dunkeln was von unseren kleinen Clowntieren sehen, haben wir uns ein Mondlicht zugelegt. Die Atmosphäre, die dieses Licht verbreitet, ist - wie man sieht - einfach gigantisch. Das Ganze hat so was futuristisch-außerirdisches. Die Axolotl scheint die Mondlichtbeleuchtung nicht zu stören und wir brechen uns nicht mehr die Augen beim Versuch, im dunklen Becken was von unseren beiden Wildlingen zu erspähen.

Axolotl Aquarium Mondlicht